Intel Graphics Installer for Linux mit Mint (17)

Intel stellt ein Treiberpaket für seine Grafikchips bereit, das meist aktuellere Versionen der Grafikkartentreiber, Mesa, etc. enthält als die von den Distributionen gepflegten Pakete. Dummerweise gibt es den automatischen Installer bisher nur für Ubuntu und Fedora. Die einzelnen Pakete gibt es zwar auch einzeln zum Download, der Installer von Intel ist aber bequemer und fügt außerdem ein Repository hinzu, um die Pakete automatisch zu aktualisieren.

Möchte man den Installer mit Mint - in meinem Fall Mint 17 - verwenden, so muss man ihm vorgaukeln auf Ubuntu zu laufen. Dazu muss die Datei /etc/lsb-release geändert werden. Vorher sieht sie so aus:

DISTRIB_ID=LinuxMint
DISTRIB_RELEASE=17.1
DISTRIB_CODENAME=rebecca
DISTRIB_DESCRIPTION="Linux Mint 17.1 Rebecca"

Hinterher so:

DISTRIB_ID=Ubuntu
DISTRIB_RELEASE=14.04
DISTRIB_CODENAME=trusty
DISTRIB_DESCRIPTION="Linux Mint 17.1 Rebecca"

Jetzt einfach den Installer laufen lassen.

Bei mir hat das so ohne Probleme funktioniert, aber es sollte klar sein, dass die Installation von nicht von der Distrubution bereitgestellten Treibern Probleme mit sich bringen kann. Backups schaden da nie.

Hinter den Wortbergen

Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien.

Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen. Nicht einmal von der allmächtigen Interpunktion werden die Blindtexte beherrscht – ein geradezu unorthographisches Leben. Eines Tages aber beschloß eine kleine Zeile Blindtext, ihr Name war Lorem Ipsum, hinaus zu gehen in die weite Grammatik. Der große Oxmox riet ihr davon ab, da es dort wimmele von bösen Kommata, wilden Fragezeichen und hinterhältigen Semikoli, doch das Blindtextchen ließ sich nicht beirren.

Es packte seine sieben Versalien, schob sich sein Initial in den Gürtel und machte sich auf den Weg. Als es die ersten Hügel des Kursivgebirges erklommen hatte, warf es einen letzten Blick zurück auf die Skyline seiner Heimatstadt Buchstabhausen, die Headline von Alphabetdorf und die Subline seiner eigenen Straße, der Zeilengasse. Wehmütig lief ihm eine rhetorische Frage über die Wange, dann setzte es seinen Weg fort. Unterwegs traf es eine Copy.